Aktuell am Samstag, 20. Oktober 2018

Delegierter berichtet über den BPT in Fuda 2012

Bericht eines Delegierten über den
Bundesparteitag am 17./18. März in Fulda
Erstellt am 22.03.2012

Bei frühlingshaften Wetter waren an diesen beiden Tagen verhältnissmässig viel Delegierte angereist um am Bundesparteitag der RRP teizunehmen.

Auf der Tagesordnung standen wichtige Punkte die es galt zu regeln und zu verabschieden. Wichtig schien es dem Bundesvorstand zu sein, eine Zustimmung bei den Delegierten zur Zusammenarbeit mit der Piratenpartei zu erlangen. Doch um eine effektive Arbeit mit den Piraten möglich zu machen, müssten die Delegierten über eine Satzungsänderung mit einer Doppelmitgliedschaft befürworten.

Um dieses Anliegen informativ zu unterstreichen, hatte der RRP- Bundesvorsitzende Uwe Gäthje den Bundesvorsitzenden der Piraten-Partei Sebastian Nerz eingeladen.

Die Rede von Sebastian Nerz.
Pünktlich um 11 Uhr stand Herr Nerz auch schon am Rednerpult. Nach seiner Begrüßung begründete er seine zum Anfang des Parteitages gesetzte Rede damit, dass er anschließend noch an einer Versammlung der Piraten in Kassel teilnehmen muss.

In seiner ca. zwanzigminütigen Rede ließ Sebastian Nerz erkennen, dass er sich eine Zusammenarbeit mit der RRP gut vorstellen könne und die Ideen der Rentnerinnen und Rentner Partei sich in dem Programm der Piraten "AG Senioren" einbeziehen ließe.
Die vollständige Rede wird noch als Video hier eingestellt.

Gegenargumentationen
Nach der Rede von Sebastian Nerz meldete sich Klaus Lukas (Beisitzer im BV) zu Wort. Dieser hält eine Zusammenarbeit nicht für sinnvoll, da im Parteiprogramm der Piraten keine Übereinstimmungen mit dem der RRP zu finden und für einige RRP-Mitglieder auch nicht akzeptabel sind. Lukas wies auf das von den Piraten propagierte Bedingungslose Grundeinkommen hin und nannte es (wörtlich) eine unrealistische Idee, diese sei wie auch die weiteren Programmpunkte nur WischWaschi und werden von vielen unserer Mitglieder nicht akzeptiert. Den Vorteil einer Zusammenarbeit so Lukas, könne er nicht erkennen. Dennoch fügte er hinzu: Sei die Zusammenarbeit mit den Piraten als Fraktion, wie es die REPILI in Bremerhaven praktiziere zu Begrüßen und funktioniere gut. Weitere Delegierte meldeten sich zu Wort und bemägelten ebenfalls das Parteiprogramm der Piraten. Z.B. die Drogenfreigabe und das Wahleintrittsalter auf Siebenjährige zu senken.

Der Bundesvorsitzende der Piraten Sebastian Nerz nahm diese Gegenargumentationen ruhig und gelassen entgegen und antwortete: Er wisse um die nicht richtig dargestellten Programmpunkte. Die Piraten werden aber bemüht sein, diese noch ordnen und bearbeiten.

Mit bedachtem Beifall verabschiedeten und bedankten sich die RRP-Delegierten bei den Bundesvorsitzenden der Piratenpartei.

Der Vorsitzende Uwe Gäthje hat das Wort.
Gäthje stellte noch einmal heraus, dass unsere Partei nur weiter kommen kann, wenn diese sich als Trittbrettfahrer dem Erfolg dieser Partei anschließt. Dazu müssen die Delegierten zu einer Satzungsänderung bereit sein und einer Doppelmitgliedschaft zustimmen.

Gegenargumentation zur Doppelmitgliedschaft.
Klaus Lukas meldete sich zu Wort und wies darauf hin, dass keine der entablierten Parteien wohlwissend eine Doppelmitgliedschaft zulasse, diese Ausnahme habe nur die Piraten-Partei. Eine Doppelmitglieschaft bedeutet für die RRP-Mitglieder auch einen doppelten Mitgliedsbeitrag. Auch Bernd Wald (Landesvorsitzender von Niedersachsen) wies noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass die Miglieder der RRP für die Belange der jetzigen und zukünftigen Rentengenerationen in unsere Partei eingetreten sind um unsere eigenen Ziele zu verfolgen.

Die neu zu verabschiedenden Satzungsänderung zu einer Doppelmitgliedschaft wurde nun den Delegierten zur Abstimmung vorgelegt.

Doppelmitgliedschaft abgelehnt.
Hier stimmten die Delegierten per Akklamation mehrheitlich gegen eine Doppelmitgliedschaft. Befürworteten aber eine Mitarbeit bei der Piratenpartei.

Fortsetzung